Wenn die Arena nicht nur Kulisse, sondern Verbrauchsmaterial ist, wird aus jedem Treffer ein kleines Umbaukommando. Das finnische Studio Meteor Works hat Guns & Goo angekündigt – einen chaotischen 2D-Mehrspieler-Shooter für Steam mit zerstörbaren Levels, Physikspielereien und ständig wechselnden Regeln.
Hinter dem Spiel stehen die finnischen Entwickler John Rantala und Joona Hautala, den Vertrieb übernimmt Bonus Stage Publishing. Auf der offiziellen Steam-Seite von Guns & Goo ist der Titel bereits gelistet. Ein Veröffentlichungsdatum nennt das Team bislang allerdings nicht.
Die Arena bleibt nicht lange heil

Gespielt wird auf einem einzigen Bildschirm, auf dem sich die Arenen während der Runde sichtbar verändern sollen. Treffer reißen Löcher in Wände und Böden, fließende Flüssigkeiten reagieren mit der Umgebung und physikbasierte Kettenreaktionen können einen scheinbar sicheren Plan in Sekunden zerlegen. Ordentliches Chaos also – nur mit System.
Dazu kommen dynamische Match-Modifikatoren, die Regeln mitten im Gefecht verändern. Meteor Works nennt Worms, Duck Game und den Shareware-Klassiker Liero als Inspiration, will das bekannte Partyspiel-Prinzip aber um eigene Physik- und Regelideen erweitern. Steam führt derzeit Einzelspieler, Online- und LAN-PvP sowie geteilten Bildschirm und Remote Play Together auf.
Auch nach den vorgefertigten Arenen soll nicht Schluss sein. Ein Karteneditor ist für eigene Schauplätze vorgesehen; zusätzlich kündigt das Studio anpassbare Spielregeln sowie selbst erstellte Überlebens-, Parkour- und Ziel-Herausforderungen an. Diese Inhalte sollen sich mit der Community teilen lassen. Ob der Editor direkt zum Start vollständig verfügbar ist, geht aus der Ankündigung noch nicht hervor.
Die offizielle Website von Guns & Goo ist bereits online, nennt aber ebenfalls noch keinen Termin. Bis dahin bleibt nur die Wunschliste – und die Frage, ob nach einer Runde überhaupt noch genug Arena für ein Rückspiel übrig ist.
Wollt ihr lieber kontrollierte Duelle oder genau dieses klebrige Durcheinander? Wenn euch kompetitive Arenen mit ständig neuen Situationen reizen, lest auch „Project Zeta: Vier Teams und viel Action“.
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