Ein unbekannter USB-Stick, ein vergessenes Funknetz und reichlich statisches Flüstern: Radiotext ist seit dem 28. September 2026 auf Steam erhältlich und lässt euch in einer Cyberpunk-Welt gegen mächtige Konzerne anschreiben.
Das von Alp Arslan entwickelte und veröffentlichte Hacking-Rollenspiel kostet regulär 11,99 Euro. Zum Start gilt bis zum 12. Oktober ein Rabatt von 30 Prozent. Kaufen oder zunächst die Demo ausprobieren könnt ihr über die offizielle Steam-Produktseite von Radiotext.
Der Einstieg klingt schon verdächtig genug: In einer ruhigen Gasse reicht euch eine unbekannte Frau einen USB-Stick. Darauf wartet Radiotext, eine Kommunikationssoftware aus den 1990er-Jahren, die Menschen über Funkwellen verbindet. Im längst vergessenen Netzwerk knüpft ihr Kontakte, entschlüsselt Frequenzen und versucht herauszufinden, wer euch die Wahrheit erzählt. Manche Nutzer sind freundlich, andere beschädigt – und einige womöglich nicht einmal lebendig.
Eure Antworten bleiben dabei nicht ohne Folgen. Gespräche verzweigen sich, Vertrauen kann kippen und irgendwo im Netz soll sich ein Maulwurf verbergen. Besonders ungewöhnlich ist das interne soziale Netzwerk: Dort mischen sich laut Entwickler Beiträge anderer Spieler unter die Nachrichten der Figuren. Das erinnert an asynchrone Hinweise aus Spielen wie Dark Souls, nur eben mit deutlich mehr Modemrauschen.
Funksignale statt Feuerbälle
Obwohl die Umgebungen dreidimensional wirken, läuft Radiotext nach Angaben des Entwicklers technisch in 2D. Dadurch sollen Spielgröße sowie RAM- und VRAM-Zuweisung selbst bei 4K-Auflösung jeweils bei ungefähr 200 MB bleiben. Auch eigene Inhalte sind vorgesehen: Demo und Vollversion enthalten einen Modding-Leitfaden, während Steam zusätzlich Workshop-Unterstützung ausweist.
- Retro-Terminal mit Texteingabe und authentischen Soundeffekten
- Verzweigte Gespräche, versteckte Antwortmöglichkeiten und mehrere Enden
- Anpassbare Farben und frei platzierbare Knoten im Interface
- Eine laut Entwickler rund drei bis vier Stunden lange Hauptgeschichte

Wer die Entwicklung nachvollziehen möchte, findet auf der offiziellen Radiotext-Seite von Alp Arslan ältere Devlogs zum Mod-Support und zur asynchronen Mehrspielerfunktion. Die Vollversion setzt auf eine kurze, abgeschlossene Geschichte, soll euch nach dem Abspann aber weitere Wege durch das Netzwerk offenlassen.
Würdet ihr dem Aufstand im Funknetz helfen oder erst einmal jede Nachricht dreimal überprüfen? Wenn euch Cyberpunk-RPGs mit Hackern, Konzernen und Terminals reizen, lest außerdem unseren Test zu „Jack Move (2022) – Schrott oder DER Burner?“.
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