Vom verängstigten Opfer zur berüchtigten „Schwarzen Witwe von Liverpool“ – die vierte Charaktervorstellung präsentiert eine Frau, die durch Gewalt Freiheit und in „The Old Sire“ eine neue Bestimmung gefunden hat
Indie-Entwickler Buzzin’ Games setzt seine Charaktervorstellungsreihe The Damned Files für Rock, Paper, Severed mit der Vorstellung von Eleanor „Nellie“ Ashford (alias Nervous Nellie) fort, der vierten und letzten spielbaren Figur, die durch „The Old Sire“ zusammengeführt wurde.
Als psychologisches Horror-Tischstrategiespiel, das dem klassischen Handspiel „Stein, Papier, Schere“ eine düstere, horrorlastige Wendung verleiht, fordert „Rock, Paper, Severed“ die Spieler heraus, ihre Gegner in einem tödlichen Spiel zu überlisten, bei dem jeder verlorene Zug einen Finger kostet. Jeder Charakter betritt den Tisch von „The Old Sire“ mit seinen eigenen Geheimnissen, Schuldgefühlen und Gründen für seine Anwesenheit.
THE DAMNED FILES // 004 Eleanor „Nellie“ Ashford (alias Nervous Nellie)
Eleanor Ashford wuchs in Liverpool unter der Kontrolle eines gewalttätigen Vaters auf, der glaubte, Schmerz sei Disziplin. Als nicht zugelassener Elektriker brachte er Nellie bereits als Kind primitive elektrische Sensoren an den Schläfen an und benutzte diese, um sie zu bestrafen, wann immer sie ihm missfiel. Die Misshandlungen wurden so schlimm, dass Nellie einen Großteil ihrer Jugend in ihrem Schlafzimmer versteckt verbrachte, oft zu verängstigt, um es auch nur zum Essen zu verlassen.
Dann lernte sie David kennen.
Als David ihr einen Heiratsantrag machte, verbot Nellies Vater die Beziehung. Der darauf folgende Streit endete damit, dass er Nellie in den Keller zerrte, sie an seinen Stuhl fesselte und die Geräte vorbereitete, die er schon unzählige Male zuvor an ihr benutzt hatte.
Doch dieses Mal wehrte sich Nellie.
Während des Kampfes ergriff sie die Kabel und leitete den Strom stattdessen durch ihren Vater. Sie ließ den Strom so lange fließen, bis er tot war, wobei die elektrischen Anschlüsse dauerhaft in ihren Schädel verschmolzen.
Zum ersten Mal in ihrem Leben war Nellie frei.
Sechs Monate später heiratete sie David. Innerhalb eines Jahres war er genau wie ihr Vater geworden. Zuerst kamen die Beleidigungen, gefolgt von Gewalt, bis Nellie schließlich auch ihn tötete.

Als David starb, sah Nellie eine hoch aufragende Gestalt, die schweigend in der Ecke des Zimmers stand. Etwas in ihr zerbrach.
Zum ersten Mal in ihrem Leben verspürte sie keine Angst. Stattdessen brach sie neben Davids Leiche in hysterisches Gelächter aus.
Die Morde, die darauf folgten, breiteten sich rasch in ganz Liverpool aus. Männer verschwanden aus Kneipen, an Bushaltestellen, Bahnhöfen und in Gassen; ihre Leichen wurden später mit Stromverbrennungen übersät und umgeben von seltsamen rituellen Symbolen aufgefunden. Die Presse gab der unbekannten Mörderin einen Namen: Die Schwarze Witwe von Liverpool.
Nellie glaubte, jeder Mord sei ein Opfer für ihren neuen Gott. Die schüchterne Frau, die sich einst vor der Welt versteckt hatte, war zu einer manischen Fanatikerin geworden, die bei ihren Morden lachte und Visionen nachjagte, die nur sie sehen konnte.
Als die Polizei Eleanor Ashford als die „Schwarze Witwe“ identifizierte, war sie bereits verschwunden. Der Alte Herr rief sie an einen anderen Ort. Und Nellie folgte seinem Ruf.
Schaut euch die neueste Pressemappe zur Charaktervorstellung von „The Damned Files“ an, um Eleanor „Nervous Nellie“ Ashford kennenzulernen und mehr über die Frau hinter der „Schwarzen Witwe von Liverpool“ zu erfahren.
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