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PEAK – Wir Treibens auf die Spitze

PEAK cover

Autor: Paul Adam

Wenn du eine actiongeladene Herausforderung suchst, bei der dir die Physik zum Verhängnis werden kann, oder wenn du dich eher für ein spannendes Koop-Abenteuer interessierst, bei dem du deine eigene Geschichte schreibst, ist PEAK von Peak Team, herausgegeben von Landfall genau das Richtige für dich!

Was ist PEAK?

PEAK ist ein spannendes Koop-Game, das du mit deinen Freunden spielen kannst. Eure Mission ist es, Berge in verschiedenen Biomen zu erklimmen. Diese Biome weisen alle 24 Stunden eine neue Karte auf und enthalten unterschiedlich schwere Hindernisse, die deinen Aufstieg erschweren sollen.

Dieses Spielprinzip kommt bei der Gaming-Community gut an, denn bereits im ersten vollen Monat nach dem Release von PEAK, also im Juni 2025, rund 3,1 Millionen Kopien des Spiels PEAK auf Steam verkauft. Dies sind beträchtliche Summen, wenn man bedenkt, dass das Spiel ursprünglich nur eine Herausforderung der Entwickler an sich selbst im Rahmen eines Game Jams war: Die zwölf Entwickler im südkoreanischen Seoul sollen sich nämlich im Stadtteil Hongdae in einem Airbnb für besagten einmonatigen Game Jam eingesperrt haben. Für ein Videospiel dieser Größe ist eine so kurze Entwicklungsdauer recht unüblich; dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der sehr interessanten neuen Mechaniken des Spiels, darunter derinnovative In-Game-Voicechat.

Hierbei handelt es sich nämlich eben nicht um einen ganz normalen Chat wie Discord, sondern um einen Voicechat, dessen Aktivität nicht nur optisch durch das Bewegen der Münder der Avatare angezeigt wird, sondern dessen Lautstärke sich auch nach der Entfernung der kommunizierenden Spieler zueinander richtet. Dies bietet den Spielern eine besondere Kommunikationserfahrung, welche die Immersion massiv steigert. Ein ungewöhnliches Feature, welches aber PEAK sehr gut zu Gesicht steht, schließlich handelt es sich hier eben nicht nur um ein normales „Kletterspiel“.

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Die Spielerfahrung in PEAK

Das Spiel startet in einem kleinen Flughafen. Dieser dient als Lobby, in der man sich mit seinen Freunden für die anschließende Reise wappnen kann. Dort hat man auch die Möglichkeit, sein Aussehen so anzupassen, dass man sich in seinem virtuellen Körper wohlfühlt. Dies beinhaltet das Anpassen der Hautfarbe des Avatars, das Gesicht (gegliedert in Augen und Mund), die Kopfbedeckung und das restliche Outfit.

Diese kosmetischen Items kann man durch bestimmte Errungenschaften im Spiel freischalten. Das Aussehen des eigenen Avatars ist für einen selbst allerdings unwichtig, da das Spiel nur in der Ego-Perspektive gespielt wird, jedoch sorgt es natürlich für einen gewissen Wiedererkennungswert in deiner Klettertruppe. Außerdem kann man in der Lobby noch Basketball und Schach spielen, Nebentätigkeiten welche in etwa so viel mit der eigentlichen Spielerfahrung von PEAK zu tun haben wie ein Ball mit Eishockey.

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Nach dieser nebensächlichen Erfahrung bucht man am Schalter des Flughafens den Flug. Damit wird das Spiel gestartet und das Abenteuer kann beginnen. Eine kurze Ladezeit später, startet das Spiel an einer Küste. Der erste Blick über die Gegend verrät schnell, dass man mit dem Flugzeug abgestürzt ist. Um das dampfende Flugzeugwrack herum liegen einige Utensilien, die man am Anfang und auch im späteren Spielverlauf gut gebrauchen kann. Da wäre zum Beispiel ein Fernglas, das sich gut zur Planung des weiteren Kletterhergangs eignet.

Daneben gibt es eine Kanone, die man auf dem Boden platzieren kann, um sich anschließend in die Höhe zur Spitze befördern zu lassen. Es gibt aber auch gleichermaßen sinnlose, wie spaßige Utensilien wie eine Trompete, mit der man seine Mitspieler durch lautes Trompeten nerven kann und auf dem Weg an die Spitze darf auch das kleine, ulkige grüne Plüschtier namens „Bing Bong“ nicht fehlen; ein Plüschtier, welches mit der Zeit sogar zu einer Art Aushängeschild oder Maskottchen des Spiels geworden ist.

Neben diesen Items gibt es noch eine weitere Kategorie von Gegenständen nämlich Nahrungsmittel in Form von z. B. Studentenfutter oder Müsli. Diese Nahrungsmittel haben eine essenziell wichtige Funktion in PEAK: Einen gewöhnlichen Lebensbalken suchen wir nämlich vergebens. Der vorhandene Balken zeigt nicht etwa das verbleibende Leben, sondern die Energie, die zum Klettern benötigt wird an. Dieser Balken kann jedoch im Laufe des Spiels reduziert werden, wobei Komponenten wie Hunger, Last, Vergiftung, Schläfrigkeit, Erfrierung und Verbrennung eine große Rolle spielen. Diese beeinflussen die Wahl der mitgenommenen Gegenstände, das Überwinden von Hindernissen und die Entscheidung der Kletterroute.

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Das bedeutet, dass man sich am Anfang, bevor man sich auf den Berg fokussiert, unbedingt um die Nahrungsbeschaffung kümmern sollte, beispielsweise indem man Beeren und Kokosnüsse pflückt. Danach sucht man sich einen geeigneten Weg am Fuße des Berges entlang. Dieser sollte dicht aneinanderliegende Felsvorsprünge und kurze Steigungen enthalten. Denn je länger man am Stück klettert, desto mehr Energie geht verloren. Da man normalerweise alle Itemslots belegt hat, muss man seine Energie gut einteilen.

In der ersten Welt von PEAK namens „Die Küste“, lässt sich das optimale Verhältnis zwischen möglichst wenig Nahrung und ausreichender Energiemenge noch gut austarieren. Leichte Hindernisse führen den Spieler langsam an die Eigenheiten und Schwierigen Passagen des Spiels heran. Die manchmal herumliegenden Koffer, die Items wie Klettertools oder Nahrung enthalten, erleichtern das Kletterabenteuer dabei ein wenig. Trotzdem solltet ihr euch nicht zu viel Zeit lassen, da euch ein langsam aufsteigender Nebel bewegungsunfähig machen kann, wodurch das Erreichen der Spitze fast unmöglich wird.

Außer ein paar langen, spitzen Stacheln, die an manchen Stellen aus dem Boden ragen, und schleimartigen Giftpfützen erwarten euch keine Gefahren in PEAK, sollte ein Spieler während des Kletterns allerdings trotzdem sterben, erscheint er als kleiner Geist auf dem Bildschirm, der die ganze Zeit um den noch lebenden Spieler herumfliegt und mit diesem kommunizieren kann. Der verstorbene Spieler kann auf der Spitze des Berges durch ein Gebet an einer alten Statue wiederbelebt werden. Um ein Level abzuschließen, muss ein Spieler ein Lagerfeuer auf der Spitze des Berges errichten, wodurch das zweite Level freigeschaltet wird und das Abenteuer seinen Lauf nehmen kann.

Dabei handelt es sich entweder um den etwas weniger beliebten „Dschungel” oder um den seit November 2025 neu erschienenen „Redwood Forest”. Der Dschungel ist von Lianen und großen Ranken überwuchert. Die Lianen können für das schnelle Überqueren tiefer Schluchten verwendet werden, wobei sie weniger Energie verbrauchen als das normale Klettern. Die großen Ranken, die den Berg umschlingen, können zwar auch als eine Art Brücke genutzt werden, sie besitzen jedoch große, spitze Dornen, die bei Berührung Giftschaden zufügen. Darüber hinaus lauern in dieser Welt noch zahlreiche weitere Gefahren, es warten nämlich neben den Dornen nicht nur vergiftete Früchte, sondern auch explodierende Gaskugeln, meist getarnt an Felsvorsprünge, darauf euch das Bergsteigeerlebnis in PEAK ordentlich zu versauen.

Der Wald „Redwood Forest“ ist zwar noch schwerer zu bewältigen, bietet dafür aber einen umso amüsanteren Aufenthalt. Die meisten Bäume sind mit kleinen Emporen verbunden, die wiederum mit Brücken verbunden sind.
Es gibt auch große Pilze, auf denen man viel höher springen kann als normalerweise möglich.

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In dieser Welt ist ein Aufenthalt auf Baumhöhe definitiv zu empfehlen, da auf dem Boden ein hungriger Zombie haust, der es kaum erwarten kann, dich zu jagen. Aber auch, Eindringlinge herumschubsende, Käfer lauern auf dem Boden. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gibt es auch noch einen immer wiederkehrenden starken Wind, der dich durch die Gegend schleudern kann. Du solltest dich in kleinen Höhlen oder hinter kleinen Hügeln in Sicherheit bringen, damit du nicht von ihm erfasst wirst. All diese Herausforderungen dienen allerdings dazu dich auf die nächste Welt vorzubereiten.

Die nächste Welt von PEAK kann entweder die Alpen, also das Schneebiom, oder die Wüste, also das Mesa-Biom, sein. Je nach Map-Rotation können sich diese wie schon in der Welt davor abwechseln. Diese Welten unterscheiden sich in diesem Fall kaum voneinander. In der Schneelandschaft musst du dich vor dem Eiswind in Acht nehmen. Dieser kann den Spieler vollständig einfrieren, sodass das Weiterklettern für einen Augenblick unmöglich wird. Während des Kletterns bedeutet dies den sicheren Tod.

Davor kann man sich nur in Löchern im Eis oder kleinen Höhlen schützen. Außerdem können einige Stellen des Berges mit Eis bedeckt sein, was das Klettern durch die Rutschgefahr erschwert.
In der Wüste muss man sich auf etwas Ähnliches gefasst machen. Ein zu langer Aufenthalt in der prallen Sonne kann dort zu Verbrennungen führen. Das ist jedoch nicht die einzige Gefahr. Tornados wüten über das Land und schleudern die mutigen Kletterer hin und her.

Wenn man diese Welt geschafft hat, wartet eine kleine Abwechslung auf die müden Bergsteiger. Die nächste Welt ist nämlich nichts anderes als der Weg zur finalen Welt. Es handelt sich um einen Lavasee mit kleinen Felsen darin. Hier gibt es einen massiven unterschied zu den vorangegangen Leveln von PEAK, denn es gibt keinen Berg, den es zu besteigen gilt. Hier muss man die ständig auf- und absteigende Lava überwinden, um voranzukommen. Dabei kann man sich auf Felsen retten, die in den meisten Fällen mit Ketten verbunden sind. Die Ketten funktionieren hierbei genauso wie die Lianen, auf denen man die Lava überqueren kann.

Am Ende dieser hitzigen Welt liegt ein Vulkan, der in die finale Welt führt; doch anders als bei den Bergen in den anderen Welten muss man diesen Vulkan nicht von außen, sondern von innen besteigen. Deshalb trägt diese letzte Welt von PEAK den Namen „Schachtofen“. Die bekletterbaren Wände dieses Levels weisen größere Abstände auf und sind viel länger als in den vorherigen Welten. Man sollte sich jedoch nicht zu viel Zeit lassen, denn auch hier beginnt die Lava langsam zu steigen. Nach dem mühsamen Erreichen des Vulkanausgangs wartet ein Rettungshubschrauber, der den Spieler und dessen Gruppe in Sicherheit bringt.

PEAK – Fazit

Wie man Lesen kann bietet PEAK also eine große Bandbreite an Spannung und Action. Man kann sich vorstellen, dass mit solch einer Vielfalt dieses Spiel nicht langweilig werden kann. Und das stimmt. Jedes Mal, wenn man sich erneut auf die Reise zum „PEAK“ macht, können neue Erfahrungen gemacht und Abenteuer erlebt werden. Das Spiel erfordert nicht nur Taktik, sondern auch Vertrauen. Denn zu zweit oder sogar zu viert macht es noch viel mehr Spaß.

Habt ihr schonmal PEAK gespielt? Dann teilt mir doch in den Kommentaren mit, ob Ihr ebensolche Kletteraffen seid wie ich. Wenn ja, könnt ihr PEAK hier für einen schmalen Taler kaufen und falls ihr es nicht seid, müsst ihr vielleicht einfach nur umziehen. Das geht ganz leicht in Moving Out 2 für die Nintendo Switch, welches hier bereits getestet wurde. Oder ihr lest euch einen anderen Artikel aus diesem Schülerprojekt durch, wie beispielsweise dem Review zu Valheim.

Autor: Paul Adam

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